Schreibrausch.

wie ich bin.

E to the G to the O. Lieber Null.

Urlaub. Tolle Zeit. Mal fliehen dürfen, die Sorgen nicht in den Koffer packen und in die Ferne flüchten. Schönes Konzept, in dem finde ich mich dann doch des Öfteren wohl. An sich ist der Eine oder Andere mal angespannt im Urlaub, besonders wenn man nicht alleine vereist, warum sollte man auch stetig lächelnd die Welt bejahen. Insbesondere wenn man mit einer Gruppe wegfährt, kann es durchaus zu Spannungen kommen. Vorherige Woche erst erlebt und deßhalb erneut über das Thema EGO nachgedacht.
Sind wir Menschen nur mit Ego überlebensfähig? Schützt es uns und bewahrt uns vor leichtsinnigen Taten? Oder ist es genau das Gegenteil? Hemmt es uns in Freiheit und Gleichgültigkeit? Nehmen wir uns durch ein zu großes Ego nicht alles viel zu sehr an und vergessen das reflektieren? Deuten nur Taten und fragen nicht nach dem Sinn dahinter, reagieren sturr und kleinkindlich auf Impulse und verdramatisieren ohne Punkt und Komma. Ein interessanter Diskurs: EG0. Ego. EG0 .EGNULL. Das Ego ist für mich wirklich eine Nullnummer geworden. Ein gesunder Ego, meinetwegen, er gehört dazu, er ist auch mitunter verantwortlich für Selbstbewusstsein und Vertrauen zu uns selbst, was wichtige Eigenschaften sind. Aber ein überdimensionaler Ego, ist einfach schrecklich. Nicht nur für den Inhaber selbst, sondern für die Mitmenschen, die sich das egoistische Geschluchze, Gezicke und Geschimpfe anhören dürfen. Gruselig, wie du dich verhalten hast uns, deinen eigentlich guten Freunden gegenüber. Du bist wegen einer Nichtigkeit explodiert, ausgerastet und hast mit Beschimpfungen um dich geworfen, letztlich kein Grund es nicht für uns zu verzeihen. Deine Eskalation ist nun fast eine Woche her, seit dem redest du kein Wort mit uns.
Kein Wort. Keine Entschuldigung. Kein Blick. Kein Respekt.
Dein Ego hat ein Ausmaß inne, dass ich vorher nicht in dir gesehen habe, wie auch? Hast es gut verschlossen gehalten, aber plötzlich zeigte sich dein zweites Gesicht. Dein zweites Gesicht, das weder zwichen Freund und Feind unterscheidet. Dein Ego ist dir buchstäblich über den Kopf gewachsen. Keine Entschuldigung ist das Eine, aber solch Ignoranz, und nicht vorhandene Toleranz, zeugt von Respektlosigkeit.
Möglicherweise kennst du es nicht anders, deine Freunde kriechen an und kriechen dir in den Arsch. Nicht mit uns. Ich bin es leid, immer diejenige zu sein, die es versucht allen recht zu machen. So respektlos muss ich mich mitunter nicht behandeln lassen und wenn es du wegen einer Nichtigkeit eine grandiose Freundschaft auf die hohe Kante stellen magst, bitte.
Du hast uns enttäuscht. Wer nicht mit uns spricht, dem kann nicht geholfen werden. Wer weder “Hallo”, noch “Tschüß” erwiedern kann, der muss sich nicht wundern, dass ihm keine Worte entgegengebracht werden, außer dieser beiden Floskeln, die ein Maß von Respekt zeigen. Selbst dazu bist du nicht fähig, schade.
Manchmal glaube ich, dass gute >Freundschaften< wie Beziehungen zwischen Mann und Frau sind. Je eher sich die dunkle Seite zeigt, desto besser. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Du hättest einfach aufwachen müssen und einmal "Sorry Leute" murmeln müssen. Wir sind die letzten Menschen die nachtragend wären, aber eine Woche kein Wort, keine Entschuldigung, kein Blick und kein Respekt. Poor Thing. Was auch immer in dir vor geht, ich kann es nicht verstehen, weder deuten noch reflektieren. Du lässt mich und uns im luftleeren Raum ersticken, hoffentlich ersticken wir bald oder du öffnest endlich das ersehnte Fenster, um wieder aufatmen zu können.

Deine "Freundin"?

Und da ist überall schwarz!

Sie mochte blau. Überall blau. Der weite Himmel. Er erstreckt sich über den Horizont und besitzt die schönste Farbpalette, die je ein Künstler hätte mischen können. Blau. Die Augen von ihm, sie strahlen im schönsten hellblau, dass sie jemals sehen durfte. Blau. Die Farbe blau war immer ihre Lieblingsfarbe. Im Nachhinein aber wohl eher, weil ihre große Schwester immer blau am schönsten fand. Selbst ausgesucht hat sie sich die Farbe letztlich nicht. Ihr Lieblingsstift ist ein Kugelschreiber aus Metall. Am Fuße besteht er aus einem dünnen Ledermantel, der kunstvoll an einer Seite durch eine weiße Naht verschlossen ist. Dieser Stift malte beim Kauf schwarz.

Sie mag keine schwarzschreibenden Kugelschreiber. Sie müssen blau schreiben, einfach blau. Die Kugel muss sich über das Papier bewegen und dabei nur blaue Linien hinterlassen! Kein schwarz! Schwarz macht alles so düster und dunkel, findet sie. Blau lässt einen Brief, eine Mitschrift oder einfache Daten im Kalender direkt viel fröhlicher wirken. Schwarz durchzieht die gesamte weiße Helligkeit des Papiers und färbt sie schwarz. Auch gefällt ihr der dadurch entstehende Hell-Dunkel-Kontrast nicht. Immer dieses Schwarz-Weiß.

Sie mag einfach nicht immer farblos sein. Letztens trug sie eine schwarze Hose, eine weiße niedliche mit Blumen gestickten Bluse und eine graue Jacke. Sie fühlte sich schrecklich, so grau in grau, so farblos, Daraufhin zog sie sich um, zumindest das Top sollte eine Farbe bekommen, beige. Immer noch zu farblos. Ach, was solls, sie zog eine blaue Jeans an. Und da war sie wieder. Die Farbe die sie einst so gar nicht aus den Augen lassen konnte. Blau. Und dann kam er herein, nahm sie in seinen Arm und küsste sie auf ihr blondes Haar. Er blickte in ihre blauen Augen und sagte:”Egal, was du trägst, in deinen Augen schimmert immer der schönste Himmel, die schönsten Meere und die größte Liebe, die ich je gesehen habe.”

Ich vermisse es ….GAR NICHT.

Immer noch am Smartphone fasten. Ich vermisse es gar nicht mehr. Ich weiß grade gar nicht, ob ich es überhaupt wieder haben möchte, wenn nur ohne Whatsapp.

Diese Ruhe ohne ständige Erreichbarkeit und diese schöne Seite des Lebens, das Handy unabsichtlich vergesssen und nach Stunden erst verstehen und sich fragend, wo das Handy geblieben ist. Ich lebe viel mehr im Jetzt. Die Gegenwart hat eine viel intensivere Bedeutung erhalten, nicht das virtuelle “Jetzt” zählt, sondern meine Realität.

Tolles Gefühl.

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