Das ist nicht mein Fehler – Sondern Deiner!

Sie fühlte sich einst so wohl. Umgeben von all den wunderbaren Menschen, die sie jahrelang Freunde nannte. Den Alltag bestritt sie mit ihnen, den Freunden. Gefeiert, gelacht, geweint,… was gute Freunde eben miteinander teilen. All jene Dinge, die ein jeder gesunde Mensch nun einmal mit seinen Liebsten unternimmt. Jede Möglichkeit die Zeit mit ihnen zu verbringen hat sie genutzt und alles für sie getan.

Dann der Cut.

schere_ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Sie zog weg, versucht sich ihren eigenen Lebensraum zu schaffen. Sich auszuprobieren, sich zu erproben. Ihre Freunde nahmen daran nicht teil. Sie hörte nicht auf den Kontakt zu suchen, oftmals vergeblich. Fotos, Geschichten und Freunde versuchte sie mit ihnen zu teilen, doch sie fuhr eine Einbahnstraße. Immer wenn sie nach Hause kam, meldete sie sich bei euch, doch Zeit war mangelware. Irgendwann entschied sie sich, die kostbare Zeit lieber mit der Familie und Freunden aus der Heimat zu verbingen, die ihre Nähe schätzten und schätzen. Sie ließ los. Auch wenn das nicht zu 100% stimmte. Bei Veranstaltungen, wo man sich im Dorf nun einmal immer trifft, da geht sie noch hin, oder ging. Da stand sie nun, umringt von alten Freunden und Bekannten, die einmal Mittelpunkt waren. Umringt von 100ern und einsam wie selten. Sie erkennt euch nicht mehr, wiel ihr sie zu früh habt fallen lassen.

Sie aber hat gekämpft, versucht euch alle zufriedenzustellen. Selbst wenn ihr nun aus euren Kokon schlüpfen würdet, wärt ihr nie so ein “schön” wie sie. Sie hat gelernt auch alleine zu fliegen, sich anzupassen, sich zu verändern.

Ihr, die alten Freunde seid doch immer noch die Selben, habt die selben Sorgen und Marotten. Ihr steht und ich will nun einmal fliegen.

Das ist nicht mein Fehler – Sondern Deiner!

Und stetig Schüttel ich den Weltverbesserern die Hände.

Mediale Überforderung oder welch Phänomen meiner Grundstimmung zur Extase bringt, keine Ahnung. Facebook, WhatsApp-Status-Texte, Jute-Beutel, T-Shirts-Mit-Viel-Zu-Ökologischen-Aufdrucken & & &. Überall liest man sie. DIE MEINUNGEN. Ehrlich. Ein demokratisches Land, wie es Deutschland ist, ist wirklich eines der gesündesten Lebenslagen für alle Vielfalt von Menschen. Die Schlauen dürfen schlau sein und die Dummen eben… ja was auch immer sie wollen. Nichtsdestotrotz ist es einfach nur noch nervenaufreibend, wenn man sich mal mir-nichts-dir-nichts. (ich entschuldige mich im weiteren Verlauf für etwaige Kompositabildungen, aber sie sind ein so gutes Ventil) mal eine halbwegs eloquente Facebookseite aufruft und von Blödsinn bombadiert wird. Ich spreche hierbei um die vielen Kommentare von Ute K. und Helmut B. und Shery W. Ist das euer ernst?! Der Welt ging es wirklich immer schlecht und immer gut, und wieder schlecht und wieder ach, was solls! Sich für Politik stark machen, für Naturschutz und co. , um Gottes Willen JA. Aber wenn mir dann solche inkompetenten Meinungsbilder mit Millionen von Rechtschreibfehlern und Bildungslücken, die selbst kein Brockhaus füllen könnte. Dann liest man weiter, dass sich eine beinahe 18-jährige Schülerin darüber pikiert, dass sie auf vier Sprachen eine Analyse schreiben könne, aber nichts über Steuern und Ähnliches wüsste.

Der Bildungsauftrag liebes Deutschland obliegt nicht allein der Schule! Wenn Sie ihr Kind immer drillen und es ihm schön G8 antuen wollen, da bleibt nicht viel Zeit für Dinge, die man nunmal im Leben braucht. Ich studiere Kunst und Deutsch und ich musste niemals ein beschissenes Dreieck berechnen. Dabei handelt es sich aber auch um Allgemeinbildung, die man, wie oben bereits angemerkt, den vielen Kommentaren nicht ablesen kann. Jeder soll so sein dürfen wie er es vermag, wie er es möchte und wie er kann. Was soll ein Hauptschüler, der z,B. ein Händchen im Umgang mit Metall oder Holz hat mit Abitur, NUR weil es heute so gern gesehen ist. Kompetenzen sind es doch, was die Leute heutzutage brauchen. Ich schweife ab.

Kommentare.

Überall lese ich Statements, Meinungstropfen und Wortkotze am laufenden Band. Das hält doch kein gesunder Kopf mehr aus. Darunter mischen sich dann rassistische Bemerkungen, irgendwelche Beleidigungen und halbherzige Verlinkungen zu allem Rotz. Nun ich kotze auch meine Meinung aus, auf einer Seite die nicht mal ansatzweise viele Lesen und weil ich handschriftlich grade keine Passion habe, kloppe ich in die Tasten und drücke den Schrott ins Internet.

Bitte, hört nie auf euch Meinungen zu bilden, hört nie auf damit. Aber stopt den Gedankenwahnsinn und denkt lieber mal 15Sekunden nach bevor ihr LIKE drückt oder jemanden verurteilt, der einfach mal Eier hat Dinge beim Namen zu nennen. Die Schülerin hat Eier bewiesen, hat auf Probleme aufmerksam gemacht, wo die Probleme liegen, braucht man nicht immer in 5 Wörtern als Kommentar auszudrücken, beschäftigt euch lieber mit euren Kindern, euren Enkeln, lernt selbst eine Gedichtsanalyse oder lies ein Buch, komm gönn Dir zwei. Offline ist gesünder als man denkt.

Und stetig Schüttel ich den Weltverbesserern die Hände.

Auszeit.

Ich werde Lehrerin. Im Praktikum habe ich eine Unterrichtsreihe mitgestalten dürfen und es ging um VORBILDER. Was macht ein Vorbild aus und wer ist eurer Vorbild? Plötzlich wurden Fußballer, Models, Schauspieler und andere Sternchen genannt, auf die man ja “aufblicken” kann. Nicht falsch. Aber was ist mit eurer Familie, euren Freunden, eurer Lehrerin? Sind das keine Vorbilder. “Ja schon, aber….”. DIeser Text ist meinen lieben Eltern gewidmet, die meine größten Vorbilder sind:

Ihr tut so viel, seid immer wach geblieben, damit wir schlafen konnten. Euer Tag hat oftmals mehr als 24 Stunden. Wenn ich mich in meinen Studentenalltag nochmal fünf mal im Bett umdrehe, seid ihr schon auf der Arbeit. Ihr macht und tut, seit dem ich denken kann. Danke. Dass ihr so tolle Vorbilder seid, dass ihr trotz alledem immer da seid und uns stetig zeigt, wie wichtig wir euch sind. Eure Kinder. Ihr habt uns Namen gegeben, Namen die uns unser gesamtes Leben und vielleicht sogar darüber hinaus begleiten werden. Mit wunderschönen Exemplaren habt ihr uns geschmückt und wir sind stolz darauf eure Kinder zu sein, Ihr habt uns so viel beigebracht. Seit dem ich denken kann seid ihr meine Vorbilder. Erst war es wohlmöglich banales, doch alles was ihr konntet, das musste ich erst lernen. Reden, Laufen, Regeln, usw. das Spiel des Lebens lässt uns alle in Level Wannabe starten und wir müssen zusehen, dass wir uns daraus weiterentwickeln. Deshalb habt ihr uns stetig untersützt, habt uns nie im Stich gelassen, wart da wenn wir es am wenigsten verdient haben und ihr gabt uns den Freiraum, wenn wir ihn nötig hatten. Ihr seid Bilderbucheltern. Ich bewunder euch bis heute, wie ihr all den Stress, den Alltag und alles hinbekommt. Wie versichtert man sich richtig? Wie legt man Geld an, wie tut man das, wie tut man jenes. Das Vorbilddasein werdet ihr nie verlieren, ihr seid unsere Eltern, die die uns die Leben geschenkt haben und alles erdenkliche getan haben, damit wir heute so sind, wie wir sind. Nachdem wir endlich alleine klar kamen, kommt die mitunter unschönste Zeit, die Pubertät. Auch in dieser Zeit habt ihr uns ertragen und geliebt. Jeden Tag wussten wir, dass ihr uns liebt und das ist bis heute der Fall. Das tut unglaublich gut. Dann sind wir schneller als gedacht erwachsen oder glauben es zu sein. Doch wie kocht man dies und jenes, wie heiß darf man jenes waschen und plötzlich braucht man Mama und Papa mehr als man sich je hätte vorstellen können. Fragen über Fragen und stetig seid ihr geduldig und bleibt schlichtweg Vorbilder. Dann hat man die Brut soweit, dass man sich wohl denkt, “DIE HABEN WIR GUT HINBEKOMMEN, MITEINANDER WOHNEN GEHT SUPER”, und was machen die Küken? Sie ziehen aus. Wie das Elternherz bluten muss, wenn das wertvollste im Leben plötzlich von dannen zieht. Dennoch, auch wenn Kilometer zwischen uns liegen, fühlen wir uns geliebt. Können mit allen Sorgen zu euch kommen, müssen uns vor nichts schämen. Wir dürfen einfach immer sein wer wir sind und das ist das größte Glück der Welt. Eure Silberhochzeit liegt schon über 10 Jahre zurück. Seit über 35 Jahren seid ihr verheiratet, ein Team und dabei unschlagbar. Allein diese Liebe gehört bewundert. Ich bin stolz eure Tochter zu sein, stolz eine R. zu sein und im Herzen hab ich euch ewiglich und meine Vorbilder werdet ihr mein Leben lang bleiben. Ihr seid das Beste was mir passieren konnte, ich liebe euch.

Eure Tochter.

Auszeit.

Freund. Freundschaften.

Habe die letzten Wochen sehr intensiv über das Thema Freundschaft nachgedacht.

Freunde begleiten uns, manche einen längeren Zeitraum und andere wiederum sind nur für eine gewisse Zeit an unserer Seite. Das ist auch der normale Lauf, das darf so sein und sollte wahrscheinlich auch so sein. Dann gibt es wohl die Freunde, die man seit jüngster Zeit um sich hat und man ohne viel Kontakt, stets den Draht aufrechterhält. Mittlerweile habe ich durch Facebook, WhatsApp und allgmeine Smartphonenutzung festgestellt, dass (um jede Verbindung zu anderen Personen zu vermeiden, schildere ich die Sicht schlicht aus meiner Sicht) ICH viel zu viel mit Freunden schreibe, anstatt einfach das Handy wegzulegen und sich adhock zu treffen. Anstelle sich misszuverstehen und Minuten lang zu schreiben, einfach mal die Wählfunktion des Handys benutzen, aber das hat unsere Generation scheinbar direkt wieder verlernt, seit dem es Chats und ähnliches gab. Die intensive Auseinandersetzung mit unseren liebsten Mitmenschen, leidet ernorm unter medialen Einflüssen. Das man Dinge aus seiner Kindheit so verdrängt.

Wir kennen sie doch alle noch, die gute alte Zeit, wo man einfach vor der Haustür seiner Freunde stand und nicht vorher angerufen hat oder ähnliches. Diese Unbeschwertheit ist verloren gegangen. Ich bin was das betrifft faul. Könnte diese leichte Lebensart leicht aufleben lassen, aber warum macht man es nicht? Weil es einseitig wäre? Weil ich wüsste, dass die anderen diesen Schritt nicht machen würden? Diese undankbaren WhatsAppgespräche.

X: Hi

Y: Hi

X: Wie geht’s dir?

Y: Gut und dir?

X: Auch. & sonst so?

AHHH. & sonst so. Die schlimmste Frage die sich “Freunde” stellen können. Wenn es nichts zu fragen gibt, man keine Ahnung hat, was man sagen will, sollte man einfach still sein. Diese leere Frage ist wirklich nichtsnützig.

Freunde gehören zu uns. Die Kommunikation ändert sich ununterbrochen, wir sollten uns positionieren und unseren eigenen Weg finden. Vielleicht sind die Dinge die wir als Kinder gelebt haben nicht Schnee von Gestern, sondern sollte auch die Welt von Heute beeinflussen.

Freund. Freundschaften.

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Viele Veränderungen prägen das Leben. Besondere Macht und Einwirkung scheinen Einflüsse jedoch in jungen Lebensjahre zu haben. Man erfährt neue Eindrücke, weit weg vom geliebten Elternhaus, man kommt mit ganz anderen Menschen zusammen, geht plötzlich seit 4 Jahren zur Universität und weiß manchmal immer noch nicht wie der bekannte Hase so läuft. Oftmals bin ich unsicher, wohin mich mein Weg hinführen wird, der Weg bis zum fertigen Staatsexamen hat es in sich. Die Prüfungen verlangen viel von mir ab, insbesondere die Organisation rund herum, muss auch gelernt sein.

Alles ist manchmal scheiße und unter anderen Blickwinkel betrachtet, ist es wieder wunderbar. Jede Seite hat etwas gutes an sich und Jede etwas schlechtes. Momentan beschäfitgtigen mich viele Fragen, viele Sorgen und Ängste. Ich muss lernen diese zu bearbeiten, damit ich unbeschwerter meinen Alltag beschreitet kann.

Wir sind soziale Wesen. Wenn wir von zu Hause wegziehen sind wir wohl oder übel gezwungen, dass wir uns neue soziale Bindungen suchen. Wunderbare Menschen durfte ich kennen und lieben lernen und dennoch fehlt mir meine Heimat, meine Eltern und meine Geschwister. Der Cut von zu Hause wegzugehen, war tiefer als ich mir je hätte vorstellen können. Ich liebe meine Heimat, meine Familie und meine langjährigen Freunde. Mir bedeutet es die Welt an ihren Leben teilnehmen zu können. Mein neuerer Lebensabschnitt hier in P. ist wunderbar getroffen, er tut mir gut, er zeigt mir Seiten an mir auf, die ich vorher nicht kannte. Ich lerne mich in Situationen zu behaupten, in die ich niemals vorher gelangt bin. Stress, Angst und auch Kummer ziehen sich durch einige Stellen, das gehört dazu.

Letztlich ist dieser Weg der Sozialisation dermaßen spannend, dass ich manchmal überfordert bin. Doch will ich mich selbst stolz machen und mir selbst beweisen, was ich alles kann und auch alleine kann. Möchte nicht immer auf Hilfe angewiesen sein und dennoch möchte ich nie verlernen Hilfen anzunehmen. Meine geliebten Menschen im Leben sind mein größter Schatz, das bedeutenste was ich bisher zustande gebracht habe. Unfassbar gut tut mir meine Liebe und Freundschaft. Sehr emotional beschreiben mich Viele. Stimmt. Ich bin sehr empathisch, leide schnell und leide schnell mit. Aber ich freue mich auch schnell mit und für andere, das schafft nicht jeder.

Meine Freunde sind kunterbunt gemischt. Von schüchtern bis Rampensau ist alles vertreten. Diese Vielfalt ist ein gesunder Pool von Eigenschaften und Gesprächen, aus denen ich meine Erfahrungen speisen kann. Nicht läuft alles gut und rund, aber wie man so schön sagt, verzeiht man sowas seinen liebsten Freunden allemal.

Rückwirkend sind wiederum manche Aktionen schwerfälliger zu verdauen. Ich kann so unglaublich schlecht vergessen. Versinke zu oft im Sumpf der Melancholie, als dass ich mich an dem Guten hochziehe. Das muss ich noch lernen.

Ich konnte jedoch schon vieles verändern, vieles, aber noch nicht alles.

Es tat gut einfach mal zu tippen.

Punkt.

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E to the G to the O. Lieber Null.

Urlaub. Tolle Zeit. Mal fliehen dürfen, die Sorgen nicht in den Koffer packen und in die Ferne flüchten. Schönes Konzept, in dem finde ich mich dann doch des Öfteren wohl. An sich ist der Eine oder Andere mal angespannt im Urlaub, besonders wenn man nicht alleine vereist, warum sollte man auch stetig lächelnd die Welt bejahen. Insbesondere wenn man mit einer Gruppe wegfährt, kann es durchaus zu Spannungen kommen. Vorherige Woche erst erlebt und deßhalb erneut über das Thema EGO nachgedacht.
Sind wir Menschen nur mit Ego überlebensfähig? Schützt es uns und bewahrt uns vor leichtsinnigen Taten? Oder ist es genau das Gegenteil? Hemmt es uns in Freiheit und Gleichgültigkeit? Nehmen wir uns durch ein zu großes Ego nicht alles viel zu sehr an und vergessen das reflektieren? Deuten nur Taten und fragen nicht nach dem Sinn dahinter, reagieren sturr und kleinkindlich auf Impulse und verdramatisieren ohne Punkt und Komma. Ein interessanter Diskurs: EG0. Ego. EG0 .EGNULL. Das Ego ist für mich wirklich eine Nullnummer geworden. Ein gesunder Ego, meinetwegen, er gehört dazu, er ist auch mitunter verantwortlich für Selbstbewusstsein und Vertrauen zu uns selbst, was wichtige Eigenschaften sind. Aber ein überdimensionaler Ego, ist einfach schrecklich. Nicht nur für den Inhaber selbst, sondern für die Mitmenschen, die sich das egoistische Geschluchze, Gezicke und Geschimpfe anhören dürfen. Gruselig, wie du dich verhalten hast uns, deinen eigentlich guten Freunden gegenüber. Du bist wegen einer Nichtigkeit explodiert, ausgerastet und hast mit Beschimpfungen um dich geworfen, letztlich kein Grund es nicht für uns zu verzeihen. Deine Eskalation ist nun fast eine Woche her, seit dem redest du kein Wort mit uns.
Kein Wort. Keine Entschuldigung. Kein Blick. Kein Respekt.
Dein Ego hat ein Ausmaß inne, dass ich vorher nicht in dir gesehen habe, wie auch? Hast es gut verschlossen gehalten, aber plötzlich zeigte sich dein zweites Gesicht. Dein zweites Gesicht, das weder zwichen Freund und Feind unterscheidet. Dein Ego ist dir buchstäblich über den Kopf gewachsen. Keine Entschuldigung ist das Eine, aber solch Ignoranz, und nicht vorhandene Toleranz, zeugt von Respektlosigkeit.
Möglicherweise kennst du es nicht anders, deine Freunde kriechen an und kriechen dir in den Arsch. Nicht mit uns. Ich bin es leid, immer diejenige zu sein, die es versucht allen recht zu machen. So respektlos muss ich mich mitunter nicht behandeln lassen und wenn es du wegen einer Nichtigkeit eine grandiose Freundschaft auf die hohe Kante stellen magst, bitte.
Du hast uns enttäuscht. Wer nicht mit uns spricht, dem kann nicht geholfen werden. Wer weder “Hallo”, noch “Tschüß” erwiedern kann, der muss sich nicht wundern, dass ihm keine Worte entgegengebracht werden, außer dieser beiden Floskeln, die ein Maß von Respekt zeigen. Selbst dazu bist du nicht fähig, schade.
Manchmal glaube ich, dass gute >Freundschaften< wie Beziehungen zwischen Mann und Frau sind. Je eher sich die dunkle Seite zeigt, desto besser. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Du hättest einfach aufwachen müssen und einmal "Sorry Leute" murmeln müssen. Wir sind die letzten Menschen die nachtragend wären, aber eine Woche kein Wort, keine Entschuldigung, kein Blick und kein Respekt. Poor Thing. Was auch immer in dir vor geht, ich kann es nicht verstehen, weder deuten noch reflektieren. Du lässt mich und uns im luftleeren Raum ersticken, hoffentlich ersticken wir bald oder du öffnest endlich das ersehnte Fenster, um wieder aufatmen zu können.

Deine "Freundin"?

E to the G to the O. Lieber Null.

Und da ist überall schwarz!

Sie mochte blau. Überall blau. Der weite Himmel. Er erstreckt sich über den Horizont und besitzt die schönste Farbpalette, die je ein Künstler hätte mischen können. Blau. Die Augen von ihm, sie strahlen im schönsten hellblau, dass sie jemals sehen durfte. Blau. Die Farbe blau war immer ihre Lieblingsfarbe. Im Nachhinein aber wohl eher, weil ihre große Schwester immer blau am schönsten fand. Selbst ausgesucht hat sie sich die Farbe letztlich nicht. Ihr Lieblingsstift ist ein Kugelschreiber aus Metall. Am Fuße besteht er aus einem dünnen Ledermantel, der kunstvoll an einer Seite durch eine weiße Naht verschlossen ist. Dieser Stift malte beim Kauf schwarz.

Sie mag keine schwarzschreibenden Kugelschreiber. Sie müssen blau schreiben, einfach blau. Die Kugel muss sich über das Papier bewegen und dabei nur blaue Linien hinterlassen! Kein schwarz! Schwarz macht alles so düster und dunkel, findet sie. Blau lässt einen Brief, eine Mitschrift oder einfache Daten im Kalender direkt viel fröhlicher wirken. Schwarz durchzieht die gesamte weiße Helligkeit des Papiers und färbt sie schwarz. Auch gefällt ihr der dadurch entstehende Hell-Dunkel-Kontrast nicht. Immer dieses Schwarz-Weiß.

Sie mag einfach nicht immer farblos sein. Letztens trug sie eine schwarze Hose, eine weiße niedliche mit Blumen gestickten Bluse und eine graue Jacke. Sie fühlte sich schrecklich, so grau in grau, so farblos, Daraufhin zog sie sich um, zumindest das Top sollte eine Farbe bekommen, beige. Immer noch zu farblos. Ach, was solls, sie zog eine blaue Jeans an. Und da war sie wieder. Die Farbe die sie einst so gar nicht aus den Augen lassen konnte. Blau. Und dann kam er herein, nahm sie in seinen Arm und küsste sie auf ihr blondes Haar. Er blickte in ihre blauen Augen und sagte:”Egal, was du trägst, in deinen Augen schimmert immer der schönste Himmel, die schönsten Meere und die größte Liebe, die ich je gesehen habe.”

Und da ist überall schwarz!