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Der Rückzug


Es ist doch seltsam – da findet man Jemanden, der eine wirklich wichtige Rolle im eigenen Leben spielen könnte und doch zieht man sich zurück und flieht. Aber warum? Wieso traut man sich nicht aus der Defensive zu treten, ins Licht, ins Leben?!
Versteckt hinter Worten und leeren Versprechungen wartet man auf ein Zeichen oder auf ein Signal, welches einem vermittelt, dass das alles richtig ist. Aber was passiert, wenn man ewig auf eben solches zu warten versucht?
Es ist doch verrückt – man sucht doch genau nach solchen Personen im Leben – bei denen man so sein kann, wie man eben ist. Sich nicht verstellen muss und immer genau das sagen kann, woran man gerade denkt, ohne über die Konsequenzen nachdenken zu müssen. Man kann loswerden was man möchte, ohne dass peinliche Pausen entstehen, ohne dass man im nachhinein nicht gemeinsam darüber lachen könnte. Es scheint doch alles so perfekt und unbeschwert. Doch irgendetwas verbietet einem alles. Genau erfassen und deklinieren kann man es nicht – es fungiert latent im Hintergrund , im Hinterkopf – als das Gewissen? Man möchte doch so viel erfahren, möchte das aus millionen von Einzelteilen bestehende Puzzle eines Menschen zusammenfügen – möchte alles erfahren, alles verbinden. Jedes Wort möchte man aufschnappen, jeden Moment konservieren und nicht vergessen… was hält einen auf? Was? ….
Da bleibt oft nur der Rückzug … und die Ungewissheit Was wäre wenn…?!

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