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Der Anfang aufzuhören.


Gib auf – lass los – manche Wünsche schmerzen bloß.

Ich will das nicht mehr tun, er soll nicht mehr der Grund dafür sein. Ich merke doch wie ich jeden Tag innerlich sterbe und jeden Tag, wenn ich aus der Tür gehe die Gedanken unwiderruflich an meiner Seele nagen. Es ist quasi eine Geißelung, eine eigenhändige Folter, der ich mich Tag für Tag unterstelle, obwohl ich damit entgültig abschließen möchte und muss. Niemand sollte mir die Kraft aus den Lungen nehmen frei zu atmen, niemand darf mich mir selbst wegnehmen.
Aufhören – weiter machen und neu anfangen, oder anzufangen aufzuhören. Manchmal so leicht daher gesagt, aber wenn man gezeichnet ist, von Narben, welche auf der Seele ruhen fällt das zunehmenst schwer.
Es sind nun einmal die Gefühle, die einem anderen Menschen die Macht geben, einen Anderen zu zerstören.
Aber ich möchte mich befreien, ausbrechen aus dem Trott und den mächtigen Klauen. Wer resigniert zeigt Charakter, wer aufgibt hat nicht verloren. Weil wenn ich nachts nicht schlafen kann, dann hat das nur mit mir zu tun. Der Kopf voll, das Herz schwer, obwohl man sich einfach das tumoröse Gewebe entfernen müsste, damit man wieder frei ist und gesund.

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Ein Kommentar zu „Der Anfang aufzuhören.

  1. Nachdenklich, zerstörerisch, abhängig.
    Ein Befreier ist meist näher als man vermuten mag.
    Jemand, der Dich aus dem Sog herauszieht und Dir Geborgenheit verspricht.

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