Aus dem Leben

Ein Fest für jeden Psychologen.


Ich fasse es manchmal nicht. Man fährt auf der Überholspur, lässt alle kaputten und alten Sorgen und Lasten hinter sich und dann stehen sie im Stau doch wieder direkt hinter einem. Im Rückspiegel erkennt man sie, sie grinsen verschmitzt und sagen, du kannst nicht davon laufen. Sie holen dich immer wieder ein die alten Sorgen und Ängste, die Vergangenheit prägt meine Gegenwart. Ich kann mich irgendwie nicht lösen von manchen Dingen und schleppe diese wie ein Packesel mit mir herum und werde und werde sie nicht los.
Tragen tue ich sie schon eine Weile, nur leider unbewusst. Sie haben sich gut versteckt. Aber ihr, meine Mitmenschen, wart so lieb und habt mir eure Lasten auch aufgehalst und ich weiß nicht wie ich mich davon befreien soll und kann.
Dennoch möchte ich das alleine packen und erledigen, möchte das Päckchen selbst ausliefern und los werden!
Es ist ja noch so, als wäre ich schwach, nein! Nur muss ich eingestehen,dass mich viele Dinge sehr geprägt haben und den Stempel davon bekomme ich auch nicht mit Wasser und Seife ab… sie scheinen ewig zu wehren.
Auf der Überholspur und doch erst bei Tempo 70? Ich brauche Vollgas, brauche neuen Wind in der Nase.
Meine jetzige Situation hilft mir dabei und dennoch kann ich nie aufs Gas treten, immer schwept der Fuß über der Bremse und die Hand bleibt in der Reichweite der Handbremse, man weiß ja nie?!
Grausam, ich möchte doch endlich mutig sein und trotz allen Wünschen und Gedanken, bleibe ich feige.

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