Aus dem Leben

„Kurz dacht ich echt: OKAY!“


Ich weiß nicht wo ich stehe. Wieso macht der Kopf mir immer so viel kaputt, wieso kann er nicht schweigen!? Kranke und vernichtende Gedanken überschwemmen mein geschütztes Ufer. Dabei dachte ich es sei sicher vor dem Sturm und den Wellen die Andere mir wünschen. Nicht angekommen sind sie, dran vorbeigezogen und weit auf dem weiten Meer zerbersten sie unhörbar. Anscheinend ist mir das zu diesem Zeitpunkt, in diesem Moment nicht möglich. Stellen muss ich mich der Probleme und den damit eingehenden Folgen. Möglicherweise ging Vieles an mir vorüber, damit scheint Schluss zu sein. Letztlich muss ich es nehmen wir es kommt, aber kann die ich irgendwann die Stille wahrnehmen ohne, dass alles laut ist?! Ich bin genervt von dem Kopfgelaber und den Dingen, die mir unwiderruflich vor Augen geführt werden. Kopfkino schimpft man dieses Geschehen ja heutzutage. Schön,dass die dümmsten Begriffe in meinem Wortschatz doch schnell einen Gebrauch finden – wirklich herrlich. Auf wen zur Hölle bin ich denn jetzt sauer?! Natürlich auf mich, auf mich, dass ICH NICHT den Mut aufbringen kann, auf mich, dass ICH NICHT mich damit abfinden kann, dass der Kopf nun mal spricht und ich mir wahrscheinlich eher Sorgen machen müsste, wenn er tagelang schweigt. Dramatik um nichts?! Ker, das ist doch auch Unfug! Wieso schreit der Kopf denn Dinge, wenn sie unwichtig oder unnötig sind?! Das macht mich noch krank. Jetzt wäre wohl der Zeitpunkt einen unsinnigen Smilie einzufügen, aber diese „Bildlichkeit“ verbiete ich mir doch in diesem ACH-SO-SERIÖSEN-BLOG. Okay spätestens jetzt müsste ich einen Doppelpunkt und ein großgeschriebenes D anführen. Aber nö. Ich rege mich auf und ja ich würde sagen , ich bin in rage.
Das wird eh wieder total überinterpretiert sein von mir, wie ich doch oft dazu neige, SCHÖN. Durchatmen und einfach mal entspannen und nicht immer denken und einbilden und was es da auch sonst noch für kreative Verben gibt. Schluss damit, ich möchte endlich mir selbst beweisen, dass ich die Lösung für meine Probleme selbst vereinige und ich diese in mir und zwar nur in mir zu suchen und zu finden habe. Die Einsicht scheint begonnen und hoffentlich folgt daraus auch die Tat. Eine Revolution im Kopf hat noch nie gezählt. Ach… meine Güte. Ja das „ACH“ war wohl eine Transkription meine Atmung – schön.
Nun muss ich icht lachen. Verflucht. Meine Gefühlsausbrüche sind auch im nachhinein oft ein Fest meinerseits. Ergötze ich mich noch ein Weilchen dran und dann fange ich mal an mit dem, was mir viel bedeutet. Aufräumen und anpacken, vieles sollte ich endlich ausmisten.

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