Aus dem Leben

Das beschäftigt mich.


Dass alles läuft, dass alles seinen Lauf geht, dass man alles unter einen Hut bekommt.

2012: Umzug nach Paderborn – WG mit Jan

2013: Umzug in die gemeinsame Wohnung mit Daniel

2014: Wohnort, -umstände sind perfekt.

Die Zeit, sie rennt. Ich komme kaum hinterher, muss ich doch alles schaffen. Verpacke alles in Nutzen und Tun und versuche nie den Blick für die wichtigen Dinge des Lebens zu verlieren. Freunde, Familie und mein Freund. Menschen, sie sind unendlich wichtig. Doch was ist mein Antrieb, was motiviert mich? Wo geht die Zeit dahin?

 

Unwahrscheinlich viel Zeit verschlingt das alltägliche, der Haushalt und die Pflichten des Alltags.
Ich wohne nun hier 30 Minuten mit dem Auto von der Heimat entfernt und muss Prioritäten setzen. Wer ist mir wichtiger, für wen lohnt sich der Verzicht und die Mühen?! Ich weiß, dass ich viele Freunde noch nicht in meiner neuen Wohnung, die ich bald 1 Jahr habe, begrüßen durfte. Warum? Ist auch deren alltägliches Los zu viel, haben diese Personen zu viel zu tun? Oder überwiegt, hier auch die Faulheit? Die Bequemheit, das innere Stimmchen verlangt: Ruhe!
Wäre letztlich voll in Ordnung, aber ehrlich gesagt, hat mir das noch nie jemand wahrhaftig gesteckt. Ausreden werden gesucht und gefunden und alsbald steigt man doch auch nicht mehr durch, es wird einem egal. Man ist nicht die Priorität, man sieht doch eure Facebookposts, eure Bilder, von überall her. Ihr habt Zeit, ihr habt euch entschieden und mir fehlt allmählich die Geduld.
Seit fast zwei Jahren wohne ich nicht mehr zu Hause. Ich habe mir hier ein Leben aufgebaut, ein Leben, auf das ich stolz bin und ich lebe es täglich gern. Ihr fehlt mir, doch bin ich müde euch zu überzeugen, deshalb lass ich es auch bleiben. Ich resigniere. Die letzten Atemzüge motivation schießen an mir vorbei, und ich werde keinen mehr anhalten.
Ewig habe ich eingeladen, gefragt und getan. Schließlich erhielt ich konsequent Absagen.
Nun warte ich ab, was passiert. Warte ohne Erwartung, warte ohne Erlösung.
Ich hatte Geduld, nun habe ich meine Prioritäten gesetzt.
Wer kommt, der regt sich und wer sich nicht regt, der wird nie kommen.
Ihr verlangt dann mir-nichts-dir-nichts ein Datum für ein Treffen. Ja, fabelhaft. Nun werde ich jedoch nicht alles umschmeißen für euch, die, die meinen Geburtstag vergessen, mir nur eine WhatsAppNachricht schicken, mich nicht mehr einladen, mich allgemein vergessen haben, dass ICH mir für euch einen Zacken aus der Krone breche?
Nein.

Besten Dank, ich verzichte. Die Vergangenheit war schön. doch wer keine Spuren und Zeichen in meiner Gegenwart hinterlassen möchte, wird wohl oder übel vergessen werden. Was zählen denn die Erinnerungen in Fotoalben und Gedanken, die jährlich mehr verstauben? Worüber unterhalten wir uns, wenn wir uns sehen? Über vergangene Tage, vergessene Momente und das Wetter?! Wo ist unser Jetzt?!
Ich vertraue auf meine Gegenwart, sie bildet meine Zukunft, jeden Tag ein Stückchen mehr.
Regt euch endlich, meldet euch, hört auf zu verlangen, sondern macht endlich, ich bin es leid auf verdammte Chatnachrichten mit dummen Smilies zu antworten.
Schreibt Emails, Briefe, Karten, oder benutzt endlich den grünen Hörer auf euren elendigen Smartphones, aber regt euch!
Nicht unbedingt meinetwegen, aber tut es für euch.

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