Aus dem Leben

Mal wieder in die Tasten kloppen.


Viele Veränderungen prägen das Leben. Besondere Macht und Einwirkung scheinen Einflüsse jedoch in jungen Lebensjahre zu haben. Man erfährt neue Eindrücke, weit weg vom geliebten Elternhaus, man kommt mit ganz anderen Menschen zusammen, geht plötzlich seit 4 Jahren zur Universität und weiß manchmal immer noch nicht wie der bekannte Hase so läuft. Oftmals bin ich unsicher, wohin mich mein Weg hinführen wird, der Weg bis zum fertigen Staatsexamen hat es in sich. Die Prüfungen verlangen viel von mir ab, insbesondere die Organisation rund herum, muss auch gelernt sein.

Alles ist manchmal scheiße und unter anderen Blickwinkel betrachtet, ist es wieder wunderbar. Jede Seite hat etwas gutes an sich und Jede etwas schlechtes. Momentan beschäfitgtigen mich viele Fragen, viele Sorgen und Ängste. Ich muss lernen diese zu bearbeiten, damit ich unbeschwerter meinen Alltag beschreitet kann.

Wir sind soziale Wesen. Wenn wir von zu Hause wegziehen sind wir wohl oder übel gezwungen, dass wir uns neue soziale Bindungen suchen. Wunderbare Menschen durfte ich kennen und lieben lernen und dennoch fehlt mir meine Heimat, meine Eltern und meine Geschwister. Der Cut von zu Hause wegzugehen, war tiefer als ich mir je hätte vorstellen können. Ich liebe meine Heimat, meine Familie und meine langjährigen Freunde. Mir bedeutet es die Welt an ihren Leben teilnehmen zu können. Mein neuerer Lebensabschnitt hier in P. ist wunderbar getroffen, er tut mir gut, er zeigt mir Seiten an mir auf, die ich vorher nicht kannte. Ich lerne mich in Situationen zu behaupten, in die ich niemals vorher gelangt bin. Stress, Angst und auch Kummer ziehen sich durch einige Stellen, das gehört dazu.

Letztlich ist dieser Weg der Sozialisation dermaßen spannend, dass ich manchmal überfordert bin. Doch will ich mich selbst stolz machen und mir selbst beweisen, was ich alles kann und auch alleine kann. Möchte nicht immer auf Hilfe angewiesen sein und dennoch möchte ich nie verlernen Hilfen anzunehmen. Meine geliebten Menschen im Leben sind mein größter Schatz, das bedeutenste was ich bisher zustande gebracht habe. Unfassbar gut tut mir meine Liebe und Freundschaft. Sehr emotional beschreiben mich Viele. Stimmt. Ich bin sehr empathisch, leide schnell und leide schnell mit. Aber ich freue mich auch schnell mit und für andere, das schafft nicht jeder.

Meine Freunde sind kunterbunt gemischt. Von schüchtern bis Rampensau ist alles vertreten. Diese Vielfalt ist ein gesunder Pool von Eigenschaften und Gesprächen, aus denen ich meine Erfahrungen speisen kann. Nicht läuft alles gut und rund, aber wie man so schön sagt, verzeiht man sowas seinen liebsten Freunden allemal.

Rückwirkend sind wiederum manche Aktionen schwerfälliger zu verdauen. Ich kann so unglaublich schlecht vergessen. Versinke zu oft im Sumpf der Melancholie, als dass ich mich an dem Guten hochziehe. Das muss ich noch lernen.

Ich konnte jedoch schon vieles verändern, vieles, aber noch nicht alles.

Es tat gut einfach mal zu tippen.

Punkt.

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