Aus dem Leben

Freund. Freundschaften.


Habe die letzten Wochen sehr intensiv über das Thema Freundschaft nachgedacht.

Freunde begleiten uns, manche einen längeren Zeitraum und andere wiederum sind nur für eine gewisse Zeit an unserer Seite. Das ist auch der normale Lauf, das darf so sein und sollte wahrscheinlich auch so sein. Dann gibt es wohl die Freunde, die man seit jüngster Zeit um sich hat und man ohne viel Kontakt, stets den Draht aufrechterhält. Mittlerweile habe ich durch Facebook, WhatsApp und allgmeine Smartphonenutzung festgestellt, dass (um jede Verbindung zu anderen Personen zu vermeiden, schildere ich die Sicht schlicht aus meiner Sicht) ICH viel zu viel mit Freunden schreibe, anstatt einfach das Handy wegzulegen und sich adhock zu treffen. Anstelle sich misszuverstehen und Minuten lang zu schreiben, einfach mal die Wählfunktion des Handys benutzen, aber das hat unsere Generation scheinbar direkt wieder verlernt, seit dem es Chats und ähnliches gab. Die intensive Auseinandersetzung mit unseren liebsten Mitmenschen, leidet ernorm unter medialen Einflüssen. Das man Dinge aus seiner Kindheit so verdrängt.

Wir kennen sie doch alle noch, die gute alte Zeit, wo man einfach vor der Haustür seiner Freunde stand und nicht vorher angerufen hat oder ähnliches. Diese Unbeschwertheit ist verloren gegangen. Ich bin was das betrifft faul. Könnte diese leichte Lebensart leicht aufleben lassen, aber warum macht man es nicht? Weil es einseitig wäre? Weil ich wüsste, dass die anderen diesen Schritt nicht machen würden? Diese undankbaren WhatsAppgespräche.

X: Hi

Y: Hi

X: Wie geht’s dir?

Y: Gut und dir?

X: Auch. & sonst so?

AHHH. & sonst so. Die schlimmste Frage die sich „Freunde“ stellen können. Wenn es nichts zu fragen gibt, man keine Ahnung hat, was man sagen will, sollte man einfach still sein. Diese leere Frage ist wirklich nichtsnützig.

Freunde gehören zu uns. Die Kommunikation ändert sich ununterbrochen, wir sollten uns positionieren und unseren eigenen Weg finden. Vielleicht sind die Dinge die wir als Kinder gelebt haben nicht Schnee von Gestern, sondern sollte auch die Welt von Heute beeinflussen.

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